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Ibizas Ostküste: die schönsten Buchten vom Boot aus

Luftaufnahme der NAVAN S30 im türkisfarbenen Wasser einer einsamen Bucht an Ibizas Ostküste, gerahmt von ockerfarbenen Klippen und Pinien

Cala Llonga, Cala Mastella, Cala Boix, Aguas Blancas und Tagomago: die Route unseres Skippers entlang Ibizas ruhiger, unterschätzter Ostküste — direkt von unserem Liegeplatz in Santa Eulalia.

Fragen Sie einen Skipper auf Ibiza, wohin er an seinem freien Tag selbst fährt — die ehrliche Antwort zeigt fast immer nach Osten. An Ibizas Ostküste liegen die schönsten Buchten dicht beieinander: Cala Llonga, Cala Mastella, Cala Boix, Aguas Blancas, dazu die Insel Tagomago am Horizont. Kurze Schläge, geschütztes Wasser — und fast die gesamte Charterflotte fährt in die Gegenrichtung. Es ist außerdem unser Hausrevier: Balearic Waves legt in der Marina Santa Eulalia ab, mitten in diesem Küstenabschnitt. Das ist die Route, die wir fahren, wenn Gäste sagen: Überraschen Sie uns.

Warum die schönsten Buchten von Ibizas Ostküste so leer bleiben

Der meiste Bootsverkehr der Insel dreht dieselbe Runde: südwärts an der Silhouette von Dalt Vila vorbei, weiter nach Es Vedrà oder hinüber nach Formentera. Großartige Routen — wir fahren sie die ganze Saison. Aber sie bedeuten längere Strecken unter Motor und Ankerplätze, die man mit allen teilt, die dieselbe Idee hatten. Die Ostküste spielt ein anderes Spiel: Die Distanzen zwischen den Buchten sind so kurz, dass der Tag von „hauptsächlich fahren“ zu „hauptsächlich schwimmen“ kippt, und die Pinienrücken und rötlichen Felskaps geben echten Schutz an den vielen Sommertagen, an denen die Brise aus West oder Südwest weht.

Das praktische Ergebnis: Während die Boote auf der anderen Inselseite in der Welle rollen, bleibt unsere Seite oft bis weit in den Nachmittag spiegelglatt. Auf dem Wasser ist diese Ortskenntnis mehr wert als jeder zusätzliche Meter Boot.

Die Route: vom Vormittag bis zum Nachmittag ab Santa Eulalia

Gegen 10:00 Uhr legen wir in der Marina Santa Eulalia ab — Liegeplatz H17, Parkplätze direkt am Hafen, der Kaffee von der Promenade noch warm. Unser Skipper übernimmt die Leinen; Ihre einzige Aufgabe ist die Wahl zwischen den Sonnenpolstern am Bug und dem Schatten der Achterbank. Nach wenigen Minuten bleibt der Ort achteraus zurück, und die erste Entscheidung des Tages steht an: ein erstes Bad im Süden — oder direkt nordwärts in die Stille.

Blick über das Heck der NAVAN S30, während die Küste von Santa Eulalia achteraus zurückbleibt
Ablegen in Santa Eulalia: Der Tag beginnt in dem Moment, in dem die Leinen los sind.

Cala Llonga: das erste Bad

Einen kurzen Schlag südlich des Hafens öffnet sich Cala Llonga, ein tiefes Hufeisen zwischen hohen, bewaldeten Hängen — einer der geschütztesten Ankerplätze der Insel. Früh am Tag, bevor sich der Strand füllt, liegt das Wasser dort still und blassgrün. Der Anker fällt außerhalb der Badezone, die Leiter geht ins Wasser, und der Tag ist offiziell eröffnet.

Cala Mastella und Cala Boix: die Fischerküste

Nordwärts, vorbei an Es Canar, wird die Küste ländlich: terrassierte Hügel, Pinien bis zur Wasserlinie und winzige Einschnitte mit weiß gekalkten Fischerhütten und hölzernen Bootsrampen, die sich seit Jahrzehnten nicht verändert haben. Cala Mastella ist kaum breiter als die Rampen, die sie schützt — der Geruch von Pinienharz weht die Hänge herab —, und in ihrer Ecke versteckt sich eine legendäre kleine Fischerhütte, in der Einheimische ihren Bullit de Peix Tage im Voraus reservieren. Gleich nebenan spannt Cala Boix ein Band aus dunkelgoldenem Sand unter eine steile Treppe; nur wenige steigen hinab — wer über das Wasser kommt, hat den Ankerplatz oft für sich allein.

Steinerne Fischerhütten und Bootsrampen in einer stillen, pinienumstandenen Bucht an Ibizas Ostküste
Die Fischerküste nördlich von Es Canar: Steinhütten, Bootsrampen und grünes Wasser.

Aguas Blancas: Klippen und das klarste Schnorchelwasser

Weiter nördlich wächst die Küste in die Höhe: bröckelnde, ockerfarbene Klippen über einem langen, hellen Sandstreifen. Aguas Blancas fängt die Morgensonne voll ein, und die felsigen Ränder der Bucht sind genau der Ort, an dem sich die Schnorchelausrüstung an Bord bezahlt macht — die Fische sammeln sich dort, wo die Klippe ins Meer taucht. Wer lieber paddelt: Hier kommt meist das aufblasbare SUP ins Wasser.

Die NAVAN S30 vor Anker unter hohen Klippen in türkisklarem Wasser, ein Gast schwimmt neben dem Boot
Vor Anker unter den Klippen: Badestopps gibt es immer dann, wenn das Wasser zu gut aussieht, um weiterzufahren.

Tagomago: Mittagessen vor einer Privatinsel

Dann das Finale. Tagomago, die private Insel mit ihrem Leuchtturm, liegt etwa 20 Minuten von unserem Liegeplatz entfernt — nah genug, dass wir sie uns für das beste Licht aufheben. Wir ankern in ihrem Windschatten, wo das Wasser ein unwahrscheinlich glattes Blau annimmt. Hier verdient sich der klappbare Teaktisch seinen Platz: Das Rasseln der Ankerkette verklingt, die mediterranen Lunch-Platten des Food-Pakets (45 € pro Person) kommen aus der Kühlbox, und kalte Gläser beschlagen in der Sonne, während der Leuchtturm zusieht. Die Heimfahrt entlang der Klippen, die Sonne schon tief, bringt Sie bis 18:00 Uhr zurück in die Marina.

Wenn der Wind auffrischt, gewinnt der Osten

Hier die ehrliche Wahrheit über die Bootsplanung auf Ibiza: Keine Küste ist an jedem Tag die beste. Wenn eine West- oder Südwestbrise einsetzt — an Sommernachmittagen häufig —, ist die Ostküste die geschützte Wahl, und diese Route liefert glattes Wasser, während die berühmten Spots im Westen ungemütlich werden. Rollt stattdessen Schwell aus Osten heran, dreht unser Skipper den Plan einfach um, Richtung Süden und Westen. Genau diese Flexibilität am Morgen Ihres Charters — statt einer gedruckten Fixroute — ist der eigentliche Vorteil eines Privatboots. Und so landet man in Buchten wie jenen aus unserem Guide zu Ibizas Buchten, die nur mit dem Boot erreichbar sind.

Praktische Details für einen Tag an der Ostküste

  • Abfahrt: Marina Santa Eulalia, Liegeplatz H17 — Parken direkt am Hafen, wenige Gehminuten vom Ort und nur Minuten von Es Canar, Cala Llonga und Roca Llisa.
  • Dauer: ganzer Tag, 8 Stunden, üblicherweise 10:00–18:00 Uhr, flexibel.
  • Boot: NAVAN S30 für bis zu 10 Gäste, professioneller Skipper immer inklusive — niemand braucht einen Führerschein.
  • An Bord: Sonnensegel vorn und achtern, gesteppte Sonnenpolster, Schnorchelausrüstung, Bluetooth-Soundsystem und ein privates WC unter Deck.
  • Extras: Getränkepaket 35 € p. P., Food-Paket 45 € p. P., aufblasbares SUP 50 €, Seabob 250 €.
  • Preise: ab 999 € in der Nebensaison bis 1.600–1.750 € im Juli und August, Kraftstoff nach tatsächlichem Verbrauch — alle Details auf unserer Preisseite.

Ein letzter Tipp der Crew: Am allerschönsten ist diese Route spät in der Saison, wenn das Meer am wärmsten ist und sich die Ankerplätze leeren — warum, steht in September und Oktober sind Ibizas geheime Bootsmonate. Wann immer Sie kommen: Sagen Sie Ihrem Skipper, wie Ihre Gruppe ihren Tag mag — lange Mittagessen, lange Badestopps oder so viele Buchten, wie die Sonne hergibt — und überlassen Sie den Rest dem Hausrevier.

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